20. Januar 2018

Facebook Live

Liebe Mitglieder, liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter,

das Jahr ist mittlerweile ein paar Woche alt.

Wir möchten euch informieren das die Basislagertreffs ab sofort nur noch alle zwei Wochen stattfinden. Bei Bedarf aber auch wieder Wöchentlich. Das heißt wir treffen uns immer Montags (heute) um 18:00 in den geraden Kalenderwochen in der Sonnberghalle (Nebenzimmer). 🙂 Sobald es warm und trocken genug ist gehen wir wieder raus zum alten Bahnwärterhäuschen.

Wie Ihr sicher mitbekommen habt, ist es recht ruhig geworden. Das kommt daher das es auf der Politischen Ebene momentan sehr viel zu tun und einige harte Nüsse zu knacken gilt. Leider ist davon noch nichts zum um veröffentlichen dabei.

Wie gesagt, wir sind hart am arbeiten! Kommt doch mal Vorbei.

Grüße,
BBM
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Liebe Mitglieder, liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter,

für Ihre Unterstützung im jetzt abgelaufenen Jahr möchten wir uns auf diesem Wege recht herzlich bedanken.

In unserem Kampf zu Gunsten einer menschengerechten und umweltverträglichen Lösung des Ausbaues der Rheintalbahn sind wir 2017 leider nur langsam voran gekommen. Gegen Ende des Jahres ist nun einiges in Fluss gekommen. Das Ergebnis des inzwischen erstellten aber noch nicht veröffentlichten Gutachten macht uns optimistisch, dass am Ende unser Anliegen erfüllt wird.

Das neue Jahr steht daher symbolisch für neue Gedanken, neue Perspektiven, neues Licht am Ende des Tunnels - Chancen für neue (Schienen)Wege.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen persönlich ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest und für das Neue Jahr vor allem Gesundheit, alles Gute und uns allen Erfolg.
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Zur aktuelle Lage haben wir einen Faktencheck erstellt.
Lesen und bitte teilen. Danke 👍
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Ausbau der Rheintalbahn – Fortsetzung des politischen Dialogs erforderlich

Beim viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn zwischen Offenburg und Basel sieht die IG BOHR die Notwendigkeit, den Dialog der Region mit der Politik fortzusetzen. Der Projektbeirat Rheintalbahn hat als politisches Gremium mit seinen Grundsatzentscheidungen die Basis für das Alternativkonzept BADEN 21 geschaffen. Er hat breiten Raum für Folgeentscheidungen eröffnet, die im Zuge der Detailplanungen zu treffen sind. "Die Ausgestaltung dieses Raumes dürfen wir nicht allein den DB-Planern überlassen, sondern die Region muss sich auch weiterhin über die Mitarbeit in den regionalen Begleitgremien hinaus engagieren, damit die ausgebaute Rheintalbahn menschengerecht, umweltverträglich und zukunftstauglich in die Region am südlichen Oberrhein eingepasst werden kann. Dafür brauchen wir weiterhin politische Unterstützung", ist die IG BOHR überzeugt.

Für die IG BOHR ist offensichtlich, dass die Umsetzung politischer Beschlüsse, die i.d.R. auf Kompromissen beruhen, von ausführenden Organen und kritischen Beobachtern unterschiedlich bewertet werden. Aus diesem Grunde ist es selbstverständlich, dass der Aus- und Neubau der Rheintalbahn von den betroffenen Anliegern, Bürgern und Gemeinden aufmerksam begleitet wird. "Je offener die Bahn als Bauherrin und der finanzierende Bund als Auftraggeber und Treuhänder ihrer Steuergelder damit umgehen, desto schneller geht es voran. Das sind wir der nächsten Generation schuldig", betont die IG BOHR. Einen Problemkreis sieht sie u.a. in der konsequenten Umsetzung des Konzepts einer Trennung von Schienentrassen für den Güter- und Personenverkehr. "Güter sollen auf die Bahn, aber Güterzüge müssen aus Gründen des Schutzes vor Lärm, Erschütterungen und Gefahrguthavarien nicht durch Bahnhöfe und Ortschaften rollen, güterfreie Trassen schaffen die Voraussetzungen für einen zuverlässig getakteten Personennahverkehr", ist das Credo der IG BOHR.

Stellvertretend für ein noch nicht überzeugend gelöstes Problem steht die politische Vorgabe, die Strecke für eine ICE-Geschwindigkeit von bis zu 250 km/h auszubauen. Dies erzeugt enorme Kosten, macht im Bereich Lahr bis Kenzingen den Bau weiterer zwei innerörtlicher Gleise erforderlich, obwohl die Güterzuggleise bereits an der A5 geplant werden. Flächenverbrauch, mehrjährige Bauzeiten in den betroffenen Kommunen, mächtige Lärmschutzbauten und enormer Energiemehrbedarf sind die weiteren Folgen. 16 Kommunen und die 9 Bürgerinitiativen der IG BOHR haben daher eine neutrale Expertise in Auftrag gegeben, die mit einem detaillierten Szenarienvergleich zum Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der ausgebauten Rheintalbahn die Kosten-Nutzen-Frage stellt, die in einen politischen Entscheidungsprozess einmünden soll. Die Expertise ist weitgehend abgeschlossen, die Ergebnisse wurden am 5. Oktober 2017 in der Sonnberghalle Auggen der Öffentlichkeit vorgestellt. Fazit ist, dass die DB mit allen Szenarien ihre Fahrplanvorgaben erreicht, rd. 15 Hektar an Fläche geschont werden, durch Energieeinsparung Betriebskosten gesenkt und damit die Umweltbelastung reduziert sowie schließlich Aufwendungen für Baumaßnahmen von ca. 350 Mio. Euro entfallen und umgeschichtet werden können, z.B. für die Führung der Güterzüge auf separaten Gleisen bis kurz vor den Katzenbergtunnel, auch um dessen Kapazität für den Güterzugverkehr voll auszunutzen.

Die IG BOHR macht zudem deutlich: "Eigentümer der Bahnstrecke ist die Bundesrepublik Deutschland, deren höchstes Repräsentativorgan, der Deutsche Bundestag, am 24. September d.J. neu gewählt wurde. Die anstehenden Fragen sind politische Probleme des Bundes, weshalb es aus unserer Sicht Sinn macht, den neuen Deutschen Bundesstag sowie die künftige Regierung umgehend damit zu beschäftigen, soll der Ausbau der Rheintalbahn zügig vorankommen. Was die DB als Optimum bezeichnet, ist für die Region nicht optimal. Die DB argumentiert pro domo, wir argumentieren pro regio ". Die IG BOHR erwartet aus Berlin eine neue politische Initiative zur Lösung der vom Projektbeirat liegengelassenen Probleme.

Die Präsentation zur "Untersuchung zur Ertüchtigung der Rheintalbahn für höhere Geschwindigkeiten können Sie hier abrufen.
www.bbmgl.org/bbmgl/images/praesentation_05_10_2017.pdf
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