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Bürger-Info in Auggen

Kernpunkte der BBM        ... Detaillierte Begründungen zu den Kernpunkten gibt es hier.
  1. Kein Schienenbonus im Planfeststellungsabschnitt 9.0!
  2. Entbehrlichkeit passiven Schallschutzes (Schallschutzwände & -fenster etc.)
  3. Umsetzung Forderungen Programm "Baden 21" der IG Bohr, darunter "Kernforderung 6": Niveaufreie Kreuzung im "Knoten Buggingen"
  4. Keine Gefährdung durch Gefahrguttransporte in der Nähe von Wohnbebauung & Bahnhof, vor allem nicht durch Weichen/ niveaugleiche Schienenkreuzungen!
  5. Erhalt des Bahnhofs Müllheim als kundenfreundlicher & attraktiver, entwicklungsfähiger, barrierefreier & fernverkehrstauglicher Knotenpunkt für einen optimalen ÖPNV im mittleren Markgräflerland! - Bewirtschafteter Vollbahnhof statt Abfertigungsstation!

8.3.2013: Bürgerinformation AUGGEN

* badische-zeitung.de, 11.3.013:
- "Zentrale Forderung: Kreuzungsfreie Bündelung in Tieflage"
- "Antragstrasse ist abgehakt"
Wir haben gelernt:
* Eine Tieflage wäre sogar OHNE zusätzlichen Schallschutz lärmtechnisch besser als die Antragstrasse mit ihren meterhohen Lärmschutzwänden durch das Markgräflerland!
* "Passiver Schallschutz" heißt: Lärmschutzfenster! Was machen Sie auf der Terrasse, dem Balkon; was während der Nacht, wenn Sie das Fenster auflassen wollen? - Keine "Käfighaltung" für die Menschen im Lärmbereich der Rheintalbahn!
* Die Verdoppelung eines Lärms, z. B. aufgrund der laut der DB für den Bereich Auggen/Hügelheim/Müllheim prognostizierten, bis 2025 auf 340/Tag(!) gegenüber den für heute angegebenen 160/Tag mehr als verdoppelten Güterzugzahlen ( Erläuterungsbericht DB zur beabsichtigten Teilung des PfA 9.0 vom Januar 2013 (→ download) , S. 39/138; PDF, 2,2MB) bedeuten schalltechnisch/rechnerisch gesehen lediglich eine Zunahme von 3 dBA; allerdings ausgehend von einem so genannten "Mittelwert"! - Das bedeutet in dieser Rechenweise ca. 35 % mehr Lärm, denn: "Eine Zunahme von 10 dBa entspricht einer Verdoppelung des Lärms"
- Der "Vorbeifahrwert" eines Güterzuges liegt bei 110 dBA (direkt am Gleis)!
- Rechnerisch wird dabei ausgegangen von "trockener" Witterung: Was bedeutet das heruntergebrochen auf örtliche, lokale Verhältnisse?
- Diese sind witterungsbedingt wohl oft (70% des Jahres?) ungünstiger als die Rechengrundlagen dies vermitteln können/dürfen: Mit dem im Sommer oft schwül-warmen ("Rheinebene"!), im Winter feucht-nebligen Wetter (Inversionen!): Wie wirkt sich das aus? Plus evtl. die vorherrschende Hauptwindrichtung? Wie wirken sich Reflexionen usw. in der Vorbergzone des Schwarzwalds aus? Auf jeden Fall bis in die Seitentäler, siehe Müllheim-Vögisheim, auch Badenweiler-Lipburg ist entsprechend belegt.
- Welche Rolle spielen hier eventuell lokal vorkommende Luftschichtungen? Verhalten sich diese wie reflektierende Wasser-/Spiegeloberflächen?