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Überblick zum PFA 9.0

Kernpunkte der BBM        ... Detaillierte Begründungen zu den Kernpunkten gibt es hier.
  1. Kein Schienenbonus im Planfeststellungsabschnitt 9.0!
  2. Entbehrlichkeit passiven Schallschutzes (Schallschutzwände & -fenster etc.)
  3. Umsetzung Forderungen Programm "Baden 21" der IG Bohr, darunter "Kernforderung 6": Niveaufreie Kreuzung im "Knoten Buggingen"
  4. Keine Gefährdung durch Gefahrguttransporte in der Nähe von Wohnbebauung & Bahnhof, vor allem nicht durch Weichen/ niveaugleiche Schienenkreuzungen!
  5. Erhalt des Bahnhofs Müllheim als kundenfreundlicher & attraktiver, entwicklungsfähiger, barrierefreier & fernverkehrstauglicher Knotenpunkt für einen optimalen ÖPNV im mittleren Markgräflerland! - Bewirtschafteter Vollbahnhof statt Abfertigungsstation!

Bild Der 'Plan A'
VORTEILE & MEHRWERT FÜR BAHN & REGION!
* Höchste Lärmreduzierung- unter dem Deckel auf 0 dbA!
* Menschen- & umweltgerechter
* Landschaftsbewahrend, weniger Flächenverbrauch - KEINE RAMPONIERUNG DER 'MARKE MARKGRÄFLERLAND'!
* Kein Einfluss auf lokale (Mikro)Klimaverhältnisse
* Teilweiser Erhalt bestehender Strecke
* HÖHERE WIRTSCHAFTLICHKEIT!

Das Gesamtprojekt im Überblick

Bild Der Planfestellungsabschnitt 9.0, der für die BI bbM von besonders unter die Lupe genommen wird, ist nur ein Abschnitt des Gesamtprojekts, welches sich von Karlsruhe bis Basel hinzieht. [ABSATZ Die allerersten Planungen sahen eine einfache Verdoppellung der Schienentrasse entlang der historischen Strecke vor. Aber schon früh wurde erkannt, dass dieser Gedanke der hohen Bevölkerungsdichte im Rheintal angepasst werden musste. So erhielt Freiburg schon in einer initialen Phase der Planung einen grosszügigen Bypass mit einer Trassenführung der Güterbahn-Neubaustrecke entlang der Autobahn, also weit ab vom Freiburger Stadtgebiet.

Noch heute ist die Trassenführung insbesondere an den Stellen umstritten, wo die Güterbahn unmittelbar durch engstes Siedlungsgebiet geführt werden sollte. Dies wird am Beispiel des geforderten Stadttunnels für Offenburg deutlich.













Der «Planfestellungsabschnitt 9.0»

Bild Die nördliche Grenze des PFA 9.0 (=Planfestellungsabschnitt 9.0) wird derzeit neu diskutiert. Notwendig wurde dies durch die "Bürgertrasse" im nördlich anschliessenden Abschnitt PFA 8.3, die eine Tieflage im Rheintal bekommen wird und die gleichzeitig aus geographischen Gründen (u.a. Kalibergwerk) nicht auf Höhe der Ortschaft Buggingen an die vorhandene Rheintalbahn angebunden werden kann.

Nach den vorhandenen Planungen soll im Bereich der Zusammenführung von "Bürgertrasse" und alter Rheintalbahn auch das Bahnbauwerk "Knoten Buggingen" entstehen, welches es ermöglicht, dass sowohl die Güterzüge wie auch die ICE-Personenfernzüge auf einer Schnellfahrstrecke zum Nordportal des Katzenbergtunnels geführt werden.

Tieflage! Tieflage!! Tieflage!!! Tieflage!!!!

Bild Als logische Konsequenz aus den berechtigten Forderungen der Anliegergemeinden nach Lärmschutz, aber auch im Bezug auf den für die Bauern wichtigen Klimaschutz sowie den für das Mittelzentrum Müllheim essentiellen Ausbau des Nahverkehrskreuzes am Müllheimer Bahnhof, ergibt sich logisch die Forderung einer durchgehenden Tieflage der Neubaustrecke mit aufnahme der lauten Güterzüge und auch des schnell fahrenden ICE-Verkehrs.

Unsere vorgeschlagene Trassenführung

Bild Die von uns vorgeschlagene Trassenführung steht im Einklang mit den Forderungen und Wünschen der IG BOHR im nördlich anschliessenden Bereich der "Bürgertrasse" wie auch den Forderungen und Wünschen der nächsten Anliegergemeinden Müllheim, Badenweiler, Auggen und Neunenburg.