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PfA 9.0, Bereich Müllheim

Kernpunkte der BBM        ... Detaillierte Begründungen zu den Kernpunkten gibt es hier.
  1. Kein Schienenbonus im Planfeststellungsabschnitt 9.0!
  2. Entbehrlichkeit passiven Schallschutzes (Schallschutzwände & -fenster etc.)
  3. Umsetzung Forderungen Programm "Baden 21" der IG Bohr, darunter "Kernforderung 6": Niveaufreie Kreuzung im "Knoten Buggingen"
  4. Keine Gefährdung durch Gefahrguttransporte in der Nähe von Wohnbebauung & Bahnhof, vor allem nicht durch Weichen/ niveaugleiche Schienenkreuzungen!
  5. Erhalt des Bahnhofs Müllheim als kundenfreundlicher & attraktiver, entwicklungsfähiger, barrierefreier & fernverkehrstauglicher Knotenpunkt für einen optimalen ÖPNV im mittleren Markgräflerland! - Bewirtschafteter Vollbahnhof statt Abfertigungsstation!

Auf www.agusmgl.org finden Sie Einiges mehr zum Bahnhof Müllheim;
dort unter BAHN einiges mehr zu Bahnhöfen überhaupt

Bericht des Eisenbahnbundesamtes (vom 25.2.013) zum Eisenbahnunglück im Bahnhof Müllheim am 20.5.011: eba.bund.de - Fotos: Zugunglück in Müllheim - Waggons umgekippt
- Schrecklich: Güterzugkatastrophe in Kanada // Zugunglück in Frankreich // Personenzugkatastrophe in Spanien

Fernzüge im Bahnhof Müllheim? Geht doch!

26.4.013: Zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 013 kommt der Baden-Kurier ins Markgräflerland! (Neue Relation München-Basel: Müllheim ab 6:15, MÜ an 11:00; ab 17:00, Mh 21:30! 25.4.013, badische-zeitung.de)
Außerdem hält von April bis Oktober 014 während der Instandsetzung und Vollsperrung der Strecke um den Isteiner Klotz herum stündlich ein ICE bzw. EuroCity in Müllheim!

Bitte Alle merken: SO NICHT!

Bild Der Haltepunkt Eimeldingen ist DAS Negativbeispiel der Bahnplanung im südlichen Bereich der Rheintalbahn. Das bedauern im Nachhinhein auch die Politiker aller Parteien. Aber: Gebaut ist gebaut!

So etwas darf es für den Bahnhof Müllheim nicht geben.

Der Müllheimer Bahnhof ist eine Drehscheibe des öffentlichen Nahverkehrs im südlichen Markgräflerland. Dieser Bahnhof muss unbedingt aufgewertet werden!

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Müllheims Bahnhof ist eine ÖPNV-Drehscheibe! Darum: Breisgau-S-Bahn Konzept - JETZT!

Bild BEREITS ca. 2020 werden hier TÄGLICH ca. 9.000 Reisende verkehren! - DAS IST MIT DER "ANTRAGSTRASSE"-PLANUNG NICHT MACHBAR!

Der Ausbau des Nahverkehrs im südlichen Markgräflerland stockt derzeit. Der entscheidende Grund dafür sind die Kapazitätsengpässe auf der Rheintalbahn. Der vorgesehene Ausbau muss dazu führen, dass die schon lange in den Schubladen liegenden Pläne der «Breisgau-S-Bahn» jetzt auch endlich realisiert werden.

Das Konzept der «Breisgau-S-Bahn» sieht einen 30-Minuten-Takt auf der Rheintalstrecke vor, ergänzt durch einen mindestens stündlichen Verkehr der Bahnverbindung Müllheim-Neuenburg-Mulhouse.

Weiterhin gibt es sehr ernsthaft geführte Überlegungen, zumindest in den Tagesrandstunden (also morgens sehr früh und abends spät) wieder einige Fernverkehrszüge in Müllheim halten zu lassen. Das könnte nicht nur eine Entlastung der Breisgau-S-Bahn darstellen, sondern könnte sich auch als hervorragende Werbemassnahme für die Fremdenverkehrswirtschaft unser Region erweisen. Nicht selten wurde insbesondere von den Gästen aus Norddeutschland von Nordrhein-Westfahlen bis nach Mecklenburg-Vorpommern darüber geklagt, dass sie immer zuerst in Freiburg umsteigen müssten.

Zu den Anforderungen eines Bahnhofs für den modernen ÖPNV gehört insbesondere ein attraktives Bahnhofsdesign mit ausreichend Platz für die Fahrgäste von heute, morgen und übermorgen!

Bild Im der Zeichnung ist gut erkennbar, dass die Fläche über der gedeckelten Tieflage-Trasse für den Busbahnhof genutzt werden soll. Das ist auch bitter notwendig, denn eine Einengung des Bahnhofvorplatzes würde nicht nur die Leichtigkeit (und Bequemlichkeit) des ÖPNV-Verkehrs beeinträchtigen, sondern würde letztlich - wegen der mit der Enge einhergehenden unübersichtlichkeit - auch neue Gefahrenschwerpunkte regelrecht erzeugen.

Auch der Fahrradstand und ein Service-Gebäude könnten bequem auf dem Deckel untergebracht werden.

Bild Wir legen wert auf einen Bahnhof, der es Menschen aller Alterklassen und auch gehbehinderten Menschen ermöglicht, die Bahnsteige zu erreichen, ohne in Atemnot zu kommen. Das ist ohne teure und reparaturanfällige zusätzliche technische Einrichtungen wie beispielsweise einen Fahrstuhl nur möglich, wenn man Fussgängerunterführungen vorsieht.

Ebenfalls von grösstem Interesse ist so eine Tieflage für die Fahrgäste, die Ihr Fahrrad mitnehmen möchten. Bislang gibt es noch nicht allzuviele solcher Bahnkunden, doch der Trend geht eindeutig in diese Richtung.

Bild Die nebenstehende Querschnittszeichnung zeigt, wie der Abgang zur Unterführung problemlos zwischen dem Tunnel der tiefgelegten Neubaustrecke und dem ersten Nahverkehrsgleis eingerichtet werden kann.